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Sonntag, 5. Juni 2016

Der Mann am Fenster -Geschichte-

Es ist kalt draußen und es gießt wie aus Eimern. Du siehst es nicht, aber nimmst es trotzdem war, denn der Regen plätschert gegen deine Fensterscheibe. Du willst eigentlich nur schlafen doch du wirst das Gefühl nicht los das du beobachtest wirst und dein Schein trügt nicht. Dort steht er, direkt hinter deinem  Fenster. Doch du merkst es nicht, vielleicht bist du auch schon zu müde um alles genau zu erfassen, denn du schläfst ein....
Dort hinterm Fensterglas steht er, starrt direkt auf dein Bett genau dort wo du liegt. Schlafend, träumend von einer besseren Welt. Eine Welt ohne Hass und Ausgrenzung, eine Welt wo jeder akzeptiert wird wie er ist und alle so sein dürfen wie sie sind. Er ist nass bis auf die untersten Schichten seiner Kleidung, doch das stört ihn nicht. Seine Haare können schon kein Wasser mehr aufnehmen und tropfen nurnoch, aber er bleibt genau dort stehen und sieht zu dir rüber. Er ist schwarz wie die Nacht gekleidet und wenn die Straßenlaterne nicht vorne an der Ecke stehen würde, würde man ihn auch nicht erkennen, so ist er nur ein grauer Schatten am Fenster.
Du wirst von einem leisen, immer lauter werdenen Kratzen an der Fensterscheibe wach. Leicht verwundert und sehr irritiert reibst du dir die Augen und erforscht mit deinen Augen das gesamte Zimmer wo denn dieses komische Geräusch herkommt. Dann wieder dieses Kratzen, es klingt nach einer Fensterscheibe die mit irgendeinem spitzen Gegenstand bearbeitet wird und du schaust zum Fenster. Dort steht er und starrt dich mit seinen eisblauen Augen direkt an. Du bist so erschrocken das du sofort unter deine Bettdecke kriechst und dich in die letzte Ecke deines Bettes legst. Nur ganz weit weg vom Fenster und an Schlaf ist jetzt nicht mehr zu denken. Dein Wecker klingelt in gut 3 Stunden. Vor lauter Angst fängst du an zu schluchzen und Tränen laufen dir über dein Gesicht. Du kannst nicht aufhören zu weinen und nach gut einer Stunde hast du keine Tränen mehr, aber du weinst weiter und weinst und weinst und weinst. “Drrrrrrrrrrrrrrrring” Endlich dein Wecker klingelt, du schaust vorsichtig aus deiner Festung aus Decken und Kissen zum Fenster. Er ist nicht mehr , was ja auch wahrscheinlich ist denn inzwischen ist es hell geworden. Trotzdem gehst du mit einem mulmigen Gefühl nach draußen und denkst den ganzen Tag lang über diesen mysteriösen Mann nach. Als du dich ins Bett legst steigt deine Angst wieder und du schläfst nur mit selbstberuhigenden Gedanken ein. In dieser Nacht schläfst du sehr schlecht du träumst von diesem Mann am Fenster wie er dort steht und dich anstarrt und wie er das Fenster öffnet und sich zu dir ans Bett setzt während du schläfst. Du kannst dir selbst beim schlafen zu sehen und wieder dieses kratzen. Du schreckst hoch und neben dir liegt eine Kornblume. Du schaust dich verängstigt im Zimmer um und schaltest das Licht ein doch hier ist niemand. Dies geschieht nun schon mehrere Wochen. Du schläfst ein und wachst mitten in der Nacht auf und neben dir liegt eine Kornblume. Langsam wird es Routine und du gewöhnst dich daran , du freust sich sogar wenn du sie siehst. Doch immernoch hast du nicht herrausgefunden wie sie dort hingelangt. In der darauffolgenden Nacht wachst du unter Schmerzen auf. Dein ganzes Bettlaken ist voller Blut, dein eigenes doch das bemerkst du erst zu spät. Dir wird schummerig und du fällst in Ohnmacht. Du hörst nur noch eine Männerstimme sagen: “ Darauf habe ich so lange gewartet”.


Gefallen euch selbstgeschriebene Geschichten? Soll ich vielleicht öfter welche veröffentlichen? Früher hab ich nämlich soo gerne Geschichten geschrieben.


Eure Li

Freitag, 27. Mai 2016

Verzaubere die Welt mit deinen Schritten


Ich ringe mit dem Schlaf treibe endlos auf der Straße des Tages - ruhelos, sogar die Sterne schlafen von Wolkendecken zugedeckt und sacht bewacht.
Meine Insel nur im Fluss des Lebens werd getragen Richtung Ozeane dort hab ich Angst vor einer Flut in der ich gleich zerfallen müsste.
Will widerstehen dieser Strömung mit Wurzeln suchen neuen Strand zu finden duftend schöne Wildheit die schenkt mir herrliches Gefühl in Lebenslust sich voll ergießend dem Muschelrosentaktgefühl.

Kennt ihr das ? Man sieht raus und es regnet. Als man den Regentropfen beim hinunterfallen zuschaut, stellt  man sich 1000 Fragen... Hab ich bis jetzt das geschafft oder gemacht was ich wollte ? Ist man allein auf der Welt ? Gibt es für jeden den oder die eine? Was geht in anderen vor? Was denken andere über mich? Warum gibt es immer noch Krieg auf der Welt? Warum ist die Welt manchmal so ungerecht?
Und dann schaue ich wieder weg und denke: "Das Leben ist nicht perfekt und wenn es perfekt ist ,dann wäre es nicht mein Leben".




Wollt ihr mehr solcher Gedankenwirrwarrzeugs? Ich kenne noch keinen Namen dafür, Ein bisschen Lyrik, ein paar Gedanken. Gefällt euch das?
Schreibts in die Kommentare.

Eure Li

Freitag, 23. Januar 2015

Meine Augen sind Fenster, vom Chaos der Welt.

Zitate aus "Ich fürchte mich nicht" von Tahereh Mafi
Ich denke immer wieder über Regentropfen nach.
Sie fallen vom Himmel, stolpern über ihre Füße, brechen sich die Beine, vergessen ihre Fallschirme, wenn sie heruntertaumeln, einem ungewissen Ende entgegen. Als entleere jemand seine Taschen über der Erde. Dem es egal ist, dass die Regentropfen zerplatzen, wenn sie auftreffen, dass sie zerspringen, wenn sie den Boden erreichen, dass die Menschen die Tage verwünschen, an denen die Tropfen so dreist sind, an ihre Tür zu klopfen.
Ich bin ein Regentropfen.
Meine Eltern haben mich aus ihren Taschen geleert und auf einer Betonplatte verdampfen lassen.  (Seite 13)
Ich weiß jetzt nur, dass die Wissenschaftler sich irren.
Die Erde ist eine Scheibe.
Das weiß ich, weil ich vom Rand gestoßen wurde, und seit 17 Jahren versuche mich daran festzuhalten. Seit 17 Jahren versuche ich wieder auf die Scheibe zu klettern, aber man kann die Schwerkraft nicht bezwingen, wenn niemand einem die Hand reicht. (Seite 31)

Bestimmt tropft Herzblut aus meiner Brust. Ich schaue an mir herunter, verstehe nicht, dass da kein Blut ist. Der Schmerz in meiner Brust fühlt sich so echt an. (Seite 106/107)

Meine Hände gleiten unter sein T-Shirt, und sein ersticktes Stöhnen wird zu einem Kuss , der mich braucht, der nach mir verlangt, der mich so verzweifelt begehrt, dass es beinahe Folter ist. (Seite 169)


Lest unbedingt dieses Buch! Ich hab es von Schafi geschenkt bekommen und es ist soo toll das ich es weglegen musste damit ich es nightvan einem Tag zuendeles.

Dienstag, 9. Dezember 2014

Der Vorbote


Kälte hat als erster Vorbote des dräuenden Winters vom Land Besitz ergriffen. Starker Wind pfeift durch die Äste und lädt die Bäume zu einem wilden Tanz. Regen prasselt gegen die Fensterscheiben, gegen die die Bäume – wie zum Grüße – ihre Äste klopfen lassen. Längst habe ich mich mit einem heißen Tee in eine warme Decke gekuschelt, sitze träumend mit meinem Lieblingsbuch vor der Fensterbank und lasse immer wieder meine Blicke verstohlen nach draußen gleiten. Heute ist mal wieder einer dieser Tage, wo ich glücklich bin auf dem abgeschiedenen Land zu leben. Ein Blick zum Fenster reicht und ich sehe den Zauberwald vor mir, den soviele Dichter und Schriftsteller schon beschrieben haben. Mit seinen nur leicht hügeligen, moosbedeckten Waldboden, den in den verschiedensten Brauntönen gehaltenen, teils knorrigen, teils hochaufragenden Baumstämmen und majestätischen Baumkronen, mit ihrem weitverzweigten Geäst. Sie lassen im Sommer nur die schönsten Lichtspiele zu Boden prasseln, und auch wie sie sich jetzt im Tanze wiegen hat ihre ganz eigene Magie. Es ist himmlisch im Wald spazieren zu gehen, die Seele baumeln zu lassen und sich von seinem Zauber gefangen zu nehmen. Man möchte vor Freude tanzend in den Reigen der Baumkronen einstimmen. Ja, es ist schön auf dem Land zu wohnen…

Donnerstag, 25. September 2014

Lili besucht das Schaf

Irgendwie kommt es mir so vor als ob ich nur noch über das Thema Schaf bzw Schafi berichte :D Mein Blog ist ja voll davon aber das ist halt grad das was ich so erlebe... Heute geht es darum was ich so gesehen hab als ich in Mitteldeutschland war um ihn zu besuchen...














Mittwoch, 26. März 2014

NEU!

Seit gestern Abend habe ich ein neues Smartphone und zwar das Nokia Lumia 1020. Und dieses Handy macht super schöne Fotos , hab ich nämlich heute ausprobiert...









Freitag, 21. März 2014

Cake Pops

Heute kommt mal wieder ein super leckeres Rezept von mir. Diesmal geht es um Cake pops.. Cake pops sind kleine Küchlein am Stiel die mit Schokolade ummantelt sind..
Ihr braucht:
Für den Teig:

125 g Butter
80 g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
2 Ei(er)
250 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
125 ml Milch

Außerdem: (für das Frosting)
40 g Butter
150 g Crème fraîche
110 g Puderzucker
1/2 Flasche Buttervanille-Aroma

Für die Glasur:
2 Pck. Kuchenglasur

Zum Verzieren:
Zuckerstreusel, bunt

Die Zutaten für den Rührteig bereitstellen, sie sollten Raumtemperatur haben.

Butter mit dem Rührgerät in einer Schüssel schaumig rühren, nach und nach Zucker, Vanillinzucker und Eier hinzugeben. Die Masse so lange rühren, bis sie schön cremig ist.
Das Backpulver mit dem Mehl vermischen und gesiebt über die Masse geben. Dann die Milch hinzugeben und alles gut verrühren.
Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Backform füllen. Bei 180°C Umluft im vorgeheizten Backofen ca. 40-50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!). Anschließend den Kuchen zum Auskühlen auf ein Backgitter stürzen.

Für das Frosting die Butter und Crème Fraîche mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, Puderzucker und das Buttervanille-Aroma hinzugeben und alles gut verrühren.

Die Rinde vom Kuchen wegschneiden, dann von Hand den Kuchen fein zerbröseln, nach und nach mit dem Frosting verkneten. Wichtig! nur so viel von der Frosting-Masse hinzugeben, bis sich der Teig gut formen lässt! (je trockener der Kuchen ist, desto mehr Frosting-Masse wird benötigt).

Aus dem Teig etwa tischtennisballgroße Kugeln formen (ca. 30 g Teigmasse je Kugel). Die Kugeln auf ein mit Backpapier oder Alufolie belegtes Blech legen und dann für 10 Min. ins Gefrierfach geben (oder 30 Min. in den Kühlschrank).

Die Schokoladenglasur schmelzen und die Stiele bereit legen.
Die Stäbchen ca. 1 cm in die flüssige Schokoglasur tauchen und dann bis zur Hälfte in die Kugel stecken, dann nochmals 5 Min. kühl stellen.

In Zwischenzeit die Dekoration z.B. Streusel bereits stellen.
Um die Cake-Pops zu trocknen, eignet sich am besten ein Stück Styropor oder alternativ ein Steckschwamm (für Blumengestecke). Styropor mit Frischhaltefolie umwickeln, so kann es mehrmals verwendet werden.

Die Kugeln nun vorsichtig in die flüssige Schokoladenglasur tauchen und darin drehen, bis die Teigmasse vollständig bedeckt ist. Am besten eignet sich ein tiefes Gefäß, welches man schräg hält. Die Kugeln darin langsam drehen, dann aus der Glasur nehmen und die überflüssige Schokolade abtropfen lassen. Anschließend mit Streuseln verzieren. Die fertigen Cake Pops zum Trocknen in das Styropor stecken oder wie in meinem Fall in einen Blumentopf :) .