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Sonntag, 18. Dezember 2016

Alles ist Erleuchtet -Rezension-


Klappentext
Aus dem amerikanischen Englisch von Dirk van Gunsteren.

Ein junger Amerikaner reist durch die Ukraine. Lebt sie noch, die Frau, die seinem jüdischen Großvater während der Nazizeit das Leben gerettet hat? In einem klapprigen alten Auto macht er sich auf die Suche nach einer gespenstigen Vergangenheit. Zusammen mit einem alten Ukrainer und dessen Enkel Alex, der ein herrliches verballhorntes Englisch spricht. Ein wundersames Roadmovie, ein unwiederstehlich verspieltes Buch: herzerreißend, komisch und tieftraurig.
Zum Buch
 Den Roman "Alles ist erleuchtet" hat Jonathan Safran Foer aus drei Teilen komponiert: Dem skurrilen Reisebericht eines jungen Ukrainers, seinen Briefen an einen gleichaltrigen amerikanischen Schriftsteller und dessen surrealem Roman über das Leben in einem 1942 von den Deutschen vernichteten Schtetl und die Geschichte seiner Familie. Ein junger Amerikaner kommt in die Ukraine. Er heißt zufällig Jonathan Safran Foer. Im Gepäck hat er das vergilbte Foto einer Frau namens Augustine. Sie soll gegen Ende des 2. Weltkrieges seinen Großvater vor den Nazis gerettet haben. Jonathan will Augustine finden und Trachimbrod, den Ort, aus dem seine Familie stammt. Sein Reiseführer ist ein alter Ukrainer mit einem noch älteren klapprigen Auto, sein Dolmetscher dessen Enkel Alex, ein unglaubliches Großmaul und ein Genie im Verballhornen von Sprache. Foer erzählt die phantastische Geschichte eines jüdischen Schtetls, das Schicksal seiner Familie während des Holocaust und die Abenteuer eines jungen Amerikaners, der aufgebrochen ist, um die Vergangenheit zu suchen.
Erster Satz
Eine Ouvertüre zum Beginn einer sehr harten Reise.
Meine Meinung
Das Buch ist sehr verschachtelt aufgebaut. Auf der einen Seite liest man aus Alex‘ Sicht, einem Ukrainer, der nicht ganz perfektes Englisch beherrscht und dementsprechend schreibt. Seine Familie wird zunächst beschrieben, sowie sein Leben. Als Leser wird man an der Stelle ziemlich ins kalte Wasser geworfen, denn man weiß kaum, in welchem Zusammenhang diese Geschichte zu der, die auf dem Klappentext beschrieben wird, steht. Nach diesem Abschnitt wird es aber noch verwirrender, denn plötzlich findet man sich Ende des 18. Jahrhunderts in einem Schtetl wieder, in dem gerade ein seltsamer Unfall passiert ist. Der Verwirrung wird die Krone aufgesetzt, indem man einen Brief zu lesen bekommt – von Alex, allerdings nach Jonathan Safran Foers Aufenthalt in der Ukraine.
Einige Dinge mögen einem anfangs übertrieben vorkommen, doch in diesem Buch muss man nicht alles ernst nehmen. Humorvoll sei die einzige wahrheitliche Art, eine traurige Geschichte zu erzählen, heißt es einmal in diesem Buch. Es lässt sich darüber streiten, ob das nun stimmt oder nicht – doch effektvoll ist es auf jeden Fall. „Alles ist erleuchtet“ ist zu weiten Strecken auf diese Art geschrieben. Mit viel Sprachwitz, Humor und Mut zu Seltsamem hat Foer die Geschichte konstruiert. Hinter vielen Begebenheiten oder Worten versteckt sich ein tieferer Sinn, über den man als Leser gerne nachdenkt. Auf den 380 Seiten dieses Buchs wird man zu Trauer und Freude bewegt, zum Grübeln und Lachen gebracht. Dabei deckt der Roman so viele verschiedene Thematiken ab: Das Heranwachsen in einer unperfekten Welt, Liebe, Akzeptanz, Verarbeitung, Verdrängung, Toleranz, ... Die Geschichte nistet sich unwiderruflich in den Gedanken ein, weil sie mit dem Zuklappen des Buchs noch nicht zu Ende ist. 
Auf den ersten Seiten herrschte bei mir noch viel Verwirrung, aber irgendwann verband sich dann Alles zu einem einheitlichen Ganzen. Die Wahl, das Buch auf verschiedenen Ebenen aufzubauen, gefiel mir dann auch sehr gut, denn so wirkt es echter, als wären diese Begebenheiten tatsächlich geschehen. Beeindruckend ist auch, dass Foer die verschiedenen Teile glaubwürdig macht, in dem die Stile sich unterscheiden. Bei den Berichten aus der Vergangenheit ist der Stil sehr überlegt, bildhaft und mit zumeist schönen Worten und komplexen Gedankengängen. In den Abschnitten aus Alex‘ Sicht muss sich der Leser jedoch mit Grammatik- und Ausdrucksfehlern abfinden, doch auch diese Teile können sehr nachdenklich sein. In seinem Stil hält Foer den Charakter eines jeden Erzählers fest. 

Autor: Jonathan Safran Foer
Titel: Alles ist Erleuchtet
Originaltitel: Everything is Illuminated
Genre: Roman
Erscheinungsdatum:2003
380 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch
ISBN: 9783596510498

Freitag, 18. November 2016

BlogTour Tag 4 - Vampire im Vergleich -

Vampire faszinieren uns Menschen schon immer seit Jahrhunderten. Die blutsaugenden Nachtgestalten haben im Laufe der Zeit einige Entwicklungen durchgemacht: von den blutrünstigen und durstigen Anfängen bis hin zum Vampir in deiner Nachbarschaft - heutzutage ist in Film, TV und Buch so gut wie alles möglich.
Doch in einigen Punkten gleichen sich die Vampire auch der Reihe nach: sie trinken Blut, lieben die Nacht, verabscheuen die Sonne und sind meistens den wiederbelebten Leichnamen von Menschen entsprungen. Doch auch hier gibt es schon wieder feine, aber kleine Unterschiede.

Was macht den typischen Vampir aus...

...so einfach ist das leider nicht, denn einen typischen Vampir ist einfach nicht vorhanden und damit schon wieder untypisch.
Es gibt zu viele Unterschiede:
Vampire altern nicht - gut, der Fakt trifft wohl einfach auf alle zu.
Vampire trinken sowohl Menschen-, als auch Tierblut - dies war schon bei "Interview mit einem Vampir" möglich und wurde von Stephanie Meyer bei Twiligt wieder aufgegriffen.
Meist weisen sie eine bleiche Haut auf, sehen bei Nacht gut und haben eine unterkühlte Temperatur.
Alle haben spitze Zähne - entweder immer oder nur, wenn sie Blut riechen; mit Gift oder ohne Gift.
Sie haben oftmals bessere Sinne als Menschen, sind unglaublich schnell und stark oder handeln nach ihren Instinkten.
Manche Vampire brauchen keinen Schlaf, andere schlafen in tagsüber in Betten, Särgen oder auch Kühltruhen.
In "Twilight" wird fröhlich in der Sonne geglitzert, während zahlreiche andere Vampire in der Sonne verbrennen oder von dieser geschwächt werden. Weitere Waffen gegen manche Vampire sind Knoblauch, Kreuze oder Weihwasser - oder man hat einfach einen Werwolf im Haus, der vertreibt die Vampire von allein.

Graf Dracula ist im Vampiruniversum bekannt als Urvater der Vampire - das Werk von Bram Stoker hat 1897 den Grundstein des Mythos gelegt. Er gab den gefährlichen Monstern erstmals Seele und Sehnsüchte. Als historisches Vorbild gilt hierfür der rumänische Fürst Vlad III. Draculea, der das Blut seiner getöteten Feinde getrunken haben soll.
Im krassen Gegensatz dazu dann die Vampire der Neuzeit: meist attraktiv, sexy und verführerisch. Gefühlt jedes junge Mädchen wollte im Jahr 2006 die Freundin von Edward Cullen werden, als "Twilight" als Buch in Deutschland erschien. Auch ich war eins dieser Mädchen, rückblickend sind mir die nicht wie eine Diskokugel glitzerden Vampire deutlich lieber.


Die Vampire oder eher gesagt die Strigoi in der Triologie sind anders. Sie glitzern weder noch sind sie meiner Meinung nach besonders anziehend. Sie sind waschechte blutlustige Gestalten der Nacht. In der heutigen Zeit wären die Strigoi wohl  eine Mischung aus Vampiren und Zombies, aber diese Figuren und Namen sind in der Geschichte erst viel später aufgetaucht.
Sie sind unglaublich stark und unterscheiden nicht bei ihren Opfern. Es ist ihnen egal ob sie gerade ihre eigene Mutter töten oder den netten Nachbarn von nebenan.
Dabei haben die Strigoi noch menschliche Seelen, anders als die Vampire. Der Name stammt übrigens aus dem lateinischen, wenn mich nicht alles täuscht.
In der rumänischen Mythologie sind Strigoi (gleiche Form singulär oder plural) die bösen Seelen der Toten, die aus den Gräbern (oder Lebewesen) aufsteigen, die sich in der Nacht in eine tierische oder phantomatische Erscheinung verwandeln.
Strigoi sind auch bekannt als "moroi" in einigen Teilen, vor allem in ländlichen Gebieten. Sie sind nahe Verwandte der Werwölfe.



Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Welt der Strigoi geben und überzeugen, dass Vampire nicht immer glitzern müssen.


Die Stationen der Tour und Teilnehmer im Überblick:

Tag 1: 14.11.16: Vorstellung der Tour, Teilnehmer und Gewinne
Tag 2:  15.11.16: Rezensionen zu Band 1, auf allen teilnehmenden Blogs
Tag 3:  16.11.16: Rezensionen zu Band 2, auf allen teilnehmenden Blogs
Tag 4:  17.11.16: Rezensionen zu Band  3, auf allen teilnehmenden Blogs          
Tag 5:  18.11.16: Vampire im Vergleich:                  Lisa von Fight. Dream. Love. Hope.
Tag 6.  19.11.16: Vorstellugn der Reihe                   Brina von Mohini&Grey's Bookdreams
Tag 7:  20.11.16: Interview mit Melanie Vogltanz     Tanja von Der Duft von Büchern und Kaffee
Tag 8: 21.11.16: Schauplätze                                   Jasmin von  BookDreams4Everyone
Tag 9: 22.11.16: Der Weltentwurf in den Büchern   Sandy von Sandys Traumwelt
Tag 10: 23.11.16: Die Kreaturen der Reihe              Carla von Carlosia reads books
Tag 11: 24.11.16: Entwicklung der Protagonisten    Sandra von Buchfee
Tag 12: 25.11.16: Ausblick. Wie geht es weiter?      Nenatie von Nenaties Bücherwelt
Tag 13: 26.11.16: Auslosung und Gewinnerbekanntgabe

Meine Frage an euch für das Gewinnspiel: Was macht für dich ein typischer Vampir aus?

Info´s zum Gewinnspiel gibts hier.

Donnerstag, 17. November 2016

Buchtour Tag 3 - Munditia Rezension -

Tag 3 steht an und somit auch das dritte und letzte Buch. Ab morgen fangen dann die einzelnen Beiträge an, meiner startet gleich am Freitag. Seit gespannt und beantwortet fleißig die Fragen für das Gewinnspiel.
Zurück zum Buch

Handlung

Florenz im Jahre 1686: Jahrzehntelang ist Elyssandria rastlos um die Welt gezogen, stets auf der Flucht vor ihren eigenen quälenden Erinnerungen. Als sie schließlich in Florenz strandet, schöpft sie Hoffnung auf ein paar Jahrzehnte in Ruhe und Frieden. Doch dann tauchen die Leichen von auf rätselhafte Weise zu Tode gekommenen Unsterblichen auf.

Eine christliche Bruderschaft, die sich selbst die »Genuinitá« nennt, hat es sich zum Ziel gesetzt, die Welt vollständig vom schwarzen Blut zu reinigen. Als Elyssandria sich der Bruderschaft in den Weg stellt, ahnt sie nicht, dass sie damit auch in den Kampf gegen den dunkelsten Schatten ihrer Vergangenheit gezogen ist - und dass jenes Geheimnis, das sie für mehr als ein Jahrhundert bewahrt hat, sie nun endgültig einholt.

Erster Satz

Ihre Hand war um die heftig blutende Wunde in ihrer Bauchdecke verkrampft.



Meine Meinung

Munditia ist ein gelungenes drittes Buch von Melanie. Es strotzt wieder von Spannung und Witz, trotzdem wird wieder der historische Hintergrund nicht  vernachlässigt.
Auch lernt man wieder eine völlig neue, andere Seite von Elyssa kennen. Sie ist mir richtig ans Herz gewachsen, jedes Buch immer mehr. Durch ihre dickköpfige Art ist sie mir super sympathisch.
Das Buch hat wieder alles was man sich erhofft, Spannung, Verrat und Abenteuer.
Das Ende ist unerwartet, aber eigentlich unbewusst klar, dass es so enden muss. Tränen vorprogrammiert.
Ich finde nicht nur Elyssa hat sich weiterentwickelt, sondern auch der Schreibstil ist meiner Meinung nach viel flüssiger und klarer. Die Frage, die ich mir stellte, wurden zum Glück alle beantwortet, denn wenn ich eines nicht mag, ist es ein Buch zu beenden ohne alles zu wissen. Vielleicht liegt es auch daran, dass man sich an den Schreibstil im dritten Buch dran gewöhnt hat.
Meiner Meinung eine Reihe, die man gelesen haben sollte.


Taschenbuch: 412 Seiten
Verlag: Papierverzierer Verlag
Auflage: 1 (10. März 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3959623224
ISBN-13: 978-3959623223



Mittwoch, 16. November 2016

BuchTour Tag 2 - Mortalitas Rezension -

Und schon sind wir beim zweiten Buch, Mortalitas wird es genannt und ich kann es nur empfehlen. Nicht überzeugt? Dann lest weiter.


Handlung

Ungarn im Jahre 1610: Drei Jahrhunderte sind vergangen, seit Elyssandria in ihrer Heimatstadt Wien gegen die blutgierigen Strigoi in die Schlacht gezogen ist - selbst für eine Unsterbliche wie sie eine lange Zeit. Die Jahre haben sie hart und grausam gemacht. Längst ist sie jenen gleich, die sie einst mit dem schwarzen Blut infiziert haben. Als ihre alte Freundin Undine sie aufsucht, um ihre Hilfe in einem neuerlichen Krieg der finsteren Mächte zu erbitten, möchte Elyssandria die Hemykine abweisen - doch da wird sie selbst Opfer einer gemeinen Intrige. Von einem Unbekannten vergiftet, verliert Elyssandria ihre Unsterblichkeit und muss plötzlich um Leib und Leben fürchten. Sie muss sich in die Abgründe der Unterwelt begeben und sich übermenschlichen Feinden entgegenstellen. Doch die Zeit ist knapp. Kann sie den Giftmischer finden, bevor die Last ihres langen Lebens sie niederstreckt?


Erster Satz

Zum wiederholten Mal fuhr der Lederriemen auf den weißen Rücken des Mädchen herab.

Meine Meinung

Das zweite Buch der Triologie ist eine gelungene Fortsetzung von Melanie Vogltanz. Dabei muss man, wie ich finde, Maleficus nicht gelesen haben. Mortalitas steht für sich allein.
Elyssia hat sich zwar in den knapp 300 Jahren sehr verändert, aber jeder ändert sich ja im Leben, auch sie. Ihre Wandlung ist vollends schlüssig und trotzdem bleibt Elyssa stehts sie selbst. Wieder wurde der Spalt zwischen Historie und Fantasy sehr gut verknüpft.
Wieder ist die Geschichte blutig und actionreich, so wie ich es mag.
Elyssia ist nun eine Strigoi und sie kämpft immer wieder damit. Doch als sie ihre Unsterblichkeit verliert beginnt das neue Abenteuer.
Ganz anders als im ersten Buch, kämpft sie nun nicht mehr gegen die böse unsterbliche Seite in ihr, sondern gegen ihre neugewonnene Menschlichleit.
Spannend auf jeder Seite.
Natürlich darf auch eine kleine Liebesgeschichte in diesem Buch nicht fehlen. Jeder mag doch die Mischung aus Liebe und Action und genau das passt genau hier zusammen.
Elyssa steht zwischen zwei Männern, die wie eigentlich immer in Büchern von den Männern viel größere Ausmaße annimmt als von ihr selbst.Christian ,der Elyssa seit Anfang an auf den Fersen ist und Endre,der Küchenjunge ,der Elysandra näher kommt als es Christian recht ist. Doch natürlich gibt es nicht nur zwei Männer, die um die schöne Elyssa buhlen. Auch Eric und Undine mischen mit in dem Kampf um die Unsterbliche.


Taschenbuch: 412 Seiten
Verlag: Papierverzierer Verlag
Auflage: 1 (10. März 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3959623216
ISBN-13: 978-3959623216

Dienstag, 15. November 2016

BuchTour Tag 1 - Maleficus Rezension-

Heute startet die super tolle und vor allem spannende Buch Tour zu der Trilogie Schwarzes Blut. Und als Start gibt es von mir als erstes eine Rezension zum ersten Buch... Aber zuerst einmal der Buchtrailer...

Handlung

Wien 1365: Elyssandria kämpft gegen untote Kreaturen, die Strigoi genannt werden. Sie sind stets hungrig nach Menschenblut, praktisch unverwundbar - und sie vermehren sich rasend schnell. Der schwer zu erringende Sieg über die übermenschlichen Gegner rückt in weite Ferne, als Elyssa selbst von einer Kreatur der Finsternis mit dem schwarzen Blut der Unsterblichkeit infiziert wird. Zwar steigen ihre körperlichen Kräfte und ihre Geschicklichkeit nach der Verwandlung ins Unermessliche, aber zugleich erwacht auch eine dunkle, gierige Seite in ihr, der ihr schwacher menschlicher Geist nichts entgegenzusetzen hat. Mehr und mehr wird sie selbst zur größten Bedrohung für ihre ahnungslosen Begleiter. Kann Elyssa den Kampf gegen die Bestie in sich gewinnen? Eine blutige Tour de Force nimmt ihren Lauf.

Erster Satz

Der letzte Hieb ihres Gegners war ihrem Gesicht so nahe gekommen, dass sie geglaubt hatte, den Luftzug des Stahls an ihrer Wange zu spüren.



Meine Meinung

Wenn ich ein Buch anfange und es ist wirklich gut, dann kann ich es nicht zur Seite legen und muss es unbedingt zu Ende lesen. Meistens bin ich dann sehr traurig, dass die Geschichte zu Ende ist, aber hier weiß ich ja das es weiter geht.
Und genau das Gefühl hatte ich beim ersten Band von Melanie Vogltanz auch.
Die Geschichte beginnt super unerwartet, man ist mitten drin und erfährt trotzdem alle Fragen die man sich stellt.Wien im 14. Jahrhundert finde ich sehr gut beschrieben und auch wie es wohl zur damaligen Zeit gewesen sein muss. Alles super eingebaut. Das Gleichgewicht aus historischen Gegebenheiten und Unmöglichem fand ich sehr gelungen und ich habe immer wieder mit Elyssa mitgefiebert.
Das Ende war einfach grandios und völlig unerwartet. Die Geschichte ist spannend geschrieben und völlig anders als die sonstigen Vampirgeschichten ,denn sie ist düster und kampferprobt. Die einzelnen Handlungsstränge werden wunderbar verknüpft und immer wenn man denkt , jetzt wird es aufgelöst gibt es wieder eine neue Wendung im Geschehen und es wird einem nie langweilig
Ich finde es toll, dass es zwar um Vampire geht, diese aber nicht die typischen glitzer, ich bin so twilightartige Vampire,sondern eben richtige coole Vampire. Die blutrünstig und kampferfahren sind.

Sonntag, 18. September 2016

Letzte Nacht -Rezension-

Wie versprochen heute wieder eine Rezension von mir. :) Diesmal über ein super Buch namens "Letzte Nacht".
Klappentext
„Natürlich, jeder Mensch kennt Reue. Lose Enden. Dinge, die wir tun würden, wenn wir mehr Zeit hätten.“
Jeff, 39, ist ein guter Familienvater und stolz auf seine langjährige Ehe. Eines Abends stirbt er durch einen tragischen Unfall.
Tish ist Jeffs Kollegin. Als sie von seinem Tod erfährt, bricht sie zusammen. Erst kurz zuvor gaben sie sich ein Versprechen, von dem außer ihnen niemand weiß.
Claire hat ihren Mann durch Höhen und Tiefen geliebt. Doch als die unbekannte Frau auf der Beerdigung auftaucht, kommen ihr plötzlich Zweifel. Hat sie Jeff vielleicht nie richtig gekannt? Was hat ihn mit Tish verbunden?

Zum Buch
Als der 39-jährige Familienvater Jeff überfahren wird und stirbt, fällt das Leben seiner Frau Claire in sich zusammen. Sie hat keine Zeit für Trauer und muss ihren Sohn auffangen, das Begräbnis arrangieren, mit wohlwollenden Familienmitgliedern umgehen. Dann reist auch noch Jeffs Bruder an, der zugleich ihr Exfreund ist. Doch auch eine andere Frau bricht bei der Nachricht von Jeffs Tod zusammen: Tish, seine Kollegin. Sie nimmt an dem Begräbnis teil, aber nur sie weiß, wie groß das Risiko ist, das sie damit auf sich nimmt. Und tatsächlich wird Claire auf sie aufmerksam und fragt sich, was diese Frau mit ihrem Mann verbunden hat…

Erster Satz
Als letztes musste ich nur noch Art Davies feuern.

Meine Meinung

Mich hat das Buch sehr berührt und ich habe es sehr gerne gelesen. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Tish, Claire und Jeff erzählt. Gerade am Anfang muss man immer ein wenig rätseln von wem das Kapitel jetzt handelt, aber nach einer Zeit findet man sich ganz gut rein.
Jeff erzählt uns wie er zuerst Claire kennen gelernt hat. Sie ist die Exfreundin seines Bruders, was die Beziehung nicht immer einfach macht. Und zudem erzählt er uns auch noch wie er Tish kennen gelernt hat.
Claire erzählt uns wie sie die Zeit nach dem Tod ihres Ehemann erlebt und was sie alles erfährt. Sie scheint eine tolle Frau und eine liebende Mutter zu sein.

Tish ist verheiratet und hat eine kleine Tochter. Von ihr Erfahren wir wie sie die Zeit nach Jeffs Tod erlebt.
Jeff, Claire und Tish kommen jeweils in der Ich-Perspektive zu Wort. Das ist anfangs recht verwirrend, da man nie weiß, wer nun gerade erzählt. Doch die Vorteile überwiegen meiner Ansicht nach schnell. Ich war gezwungen, mich intensiv mit den Charakteren und den jeweiligen Lebensumständen auseinanderzusetzen. Jeder Erzähler ergänzt ein Puzzlestück nach dem anderen, bis sich ganz zum Schluss ein vollständiges Bild ergibt. So entfaltet sich die Geschichte bedächtig und gefühlvoll, ganz ohne unnützes Drama.
Als Leser weiß man von Anfang an bereits recht viel und wird dennoch immer wieder überrascht. Beispielsweise von der Tiefe der Charaktere und dem Detailgrad der Lebensumstände. „Letzte Nacht“ ist mehr als nur ein Roman über eine möglicherweise stattgefundene Affäre. Die Autorin widmet  sich ihren Figuren mit viel Hingabe. Sie beschreibt, wie sie sich verlieben, heiraten und ein Kind kriegen. Wie sie ihre beruflichen Ziele verwirklichen oder aus den Augen verlieren, Träume aufgeben und wieder neu entdecken. Es geht um Entscheidungen und deren Tragweite.
Ich hatte tatsächlich weniger vom Buch erwartet, hatte es mir einseitiger vorgestellt, simpler gestrickt. Umso mehr habe ich mich über die Komplexität, die Intensität und die Reife gefreut, die aus jeder Seite spricht.

Autor: Catherine McKenzie
Titel: Letzte Nacht
Originaltitel: Hidden
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 
Verlag: Heyne
416 Seiten
ISBN:  978-3-453-41870-7

Sonntag, 11. September 2016

Fotobuch von Saal-Digital

Ihr sucht noch das perfekte Fotobuch? Dann hab ich heute einen Tipp für dich. Denn ich stelle ein Fotobuch von Saal-Digital vor.
Gestaltet habe ich das Buch über die anbietereigene Software, die man sich ganz einfach herunterladen kann.
Die Software ist übersichtlich und selbsterklärend. Bereits bei der Gestaltung wird die Gestaltung auf Fehler überprüft (reicht die Auflösung / Qualität der Bilder, sind sie zu nah am Rand platziert bzw. zu weit weg, wenn sie im fertigen Buch bis zum Rand gedruckt werden sollen).
Die Software informiert ständig über den aktuellen Preis des Buches, der sich mit dem Hinzufügen von Seiten o.ä. ändert.
Neben vorgeschlagenen Rastern zur ansprechend Platzierung der Bilder hält die Software auch Grafiken und Rahmen für die Bilder bereit, die auch ich zum größten Teil sehr ansprechend finde.
Auch das Hinzufügen von Texten ist ganz einfach möglich. Hier stehen verschiedene Schriftarten zur Verfügung.


Ich wollte ein schlichtes Design, der Fokus sollte auf den Bildern liegen. Ich habe mich für ein Fotobuch im A4-Querformat 28 x19 cm entschieden. Im Nachhinein hätte ich den weißen Streifen in der Mitte weglassen sollen, aber das sieht man erst wenn man es in den Händen hält. :D


Mein Buch umfasst 34 Seiten und hat mich knapp 40 € gekostet. Ein sehr guter Preis für ein genauso gutes Fotobuch. Ich finde  so lassen sich meine Fotos doch sehr gut vorzeigen. :D


Wie  findet ihr das Fotobuch? Habt ihr auch schon bei Saal- Digital bestellt?

Bis Bald eure Lisa

Dienstag, 6. September 2016

Wenn die Liebe tanzen lernt -Rezension-

Heute habe ich für ein wunderschönes Buch, es heißt "Wenn die Liebe tanzen lernt". Eine wirkliche Leseempfehlung von mir.
Klappentext

Die 22-jährige Charlie Wong lebt mit ihrem Vater und ihrer Schwester Lisa in New Yorks Chinatown. Ihr Job als Tellerwäscherin ist keine große Erfüllung – doch in der kleinen Welt der traditionellen chinesischen Einwanderer sind die Möglichkeiten begrenzt. Bis Lisa Charlie überredet, sich auf eine Annonce in der Zeitung zu melden: Das berühmteste New Yorker Tanzstudio sucht eine neue Rezeptionistin. Schnell wird klar: Die tollpatschige Charlie ist eine schreckliche Rezeptionistin, aber ein begnadetes Tanztalent. Und als Charlie sich vom unscheinbaren Entlein zum Schwan tanzt, fällt sie einem besonderen Mann auf ...
Zum Buch

Charlie Wong arbeitet als Tellerwäscherin in einem Restaurant in Chinatown (New York) und hat sich längst mit ihrem Schicksal abgefunden. Zu etwas anderem taugt sie einfach nicht, da sie zu tollpatschig ist und in der Schule immer zu den schlechtesten Schülern gehörte. Wahrscheinlich hat sie ihren Job nur so lange behalten können, da ihr Vater im selben Restaurant als Nudelmacher arbeitet. Sämtliche Versuche eine bessere Arbeit zu finden, scheiterten bereits nach kurzer Zeit wieder, da sie überall für Chaos sorgte. Als ihre Schwester Lisa sie schließlich überredet, sich bei einem angesehenen New Yorker Tanzstudio zu bewerben, rechnet sie sich wenig Chancen aus und dennoch erhält sie den Job. Nachdem sie jedoch zum wiederholten Mal die Termine durcheinanderbringt, bietet sie sich kurzerhand an, beim Schnupperkurs zu assistieren. Schnell wird klar, dass sie als Tänzerin wesentlich mehr drauf hat, als als Empfangsdame.


Erster Satz


Mein Name ist Charlie Wong, und ich bin die Tochter einer Tänzerin und eines Nudelmachers.
Meine Meinung


Wenn ich in der Stimmung für eine schöne Liebesgeschichte und herzliche Gefühle bin, und wer ist das nicht Mal zwischendurch, dann greife ich doch mal gerne zu einer Frauenschnulze. Auch wenn der Anfang ein wenig langatmig erscheint, hat mir diese langsame Einführung in Charlies Geschichte im Nachhinein doch sehr gut gefallen. Denn die Autorin lässt ihre Geschichte sich Seite für Seite entfalten. Während der gesamten Geschichte gibt es keine überstürzte Handlung, vielmehr hat man den Eindruck, dass sich alles nach und nach, vollkommen logisch und authentisch entwickelt. In anderen Romanen würde mich diese Erzählweise vielleicht schnell langweilen, hier passt es jedoch unheimlich gut. Kwoks Schreibstil ist eben wie ein langsamer Walzer und kein schneller Cha-Cha-Cha. Wie der Klappentext schon verrät, handelt es sich um eine, das hässliche Entlein wird zum schönen Schwan Geschichte und genau das ist es auch. Aber es steckt auch noch viel mehr in dieser Geschichte, es geht um chinesische Tradition im Wandel des letzten Jahrhunderts, es geht um das Leben in fremder Wertegemeinschaft und es geht um Missbrauch. Das Tanzen hat in der Geschichte eine größere Bedeutung als nur die Liebe zu beflügeln, es ist auch eine Verbindung Charlies zu ihrer Mutter, die von der Familie Wong schmerzlich vermisst wird. 
Wären viele Begebenheiten nicht ganz so offensichtlich und vorhersehbar gewesen, wäre es ein viel besseres Buch gewesen, so war es eine nette Geschichte fürs Herz und für zwischendurch.
Eine gute Urlaubslektüre, für Personen die gerne Liebesgeschichten lesen, welche ein wenig mehr zu bieten haben. Und ein Buch für alle, die gerne tanzen oder getanzt haben. 


Autor:  Jean Kwok
Titel: Wenn die Liebe tanzen lernt
Originaltitel: Mambo in Chinatown
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 14.09.2015
Verlag: Goldmann Verlag
480 Seiten
ISBN: 978-3-442-48272-6

Donnerstag, 25. August 2016

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand -Rezension-

Heute habe ich eine Buchrezi für euch. Ich weiß es kam ewig keine mehr. Aber nun zum Buch...

Zum Buch
Allan Karlsson klettert an seinem hundertsten Geburtstag aus dem Fenster des Seniorenheimes, in dem er wohnt. Eigentlich weiß er selber gar nicht, warum er das tut. Aber dadurch beginnt eine wundersame Reise für den bis dahin schon ziemlich weit herumgekommen alten Schweden.
Ihm sind allerdings nach kurzer Zeit sowohl die Polizei, als auch ein paar schwedische Kleinkriminelle auf den Fersen.

Erster Satz
Man möchte meinen, er hätte seine Entscheidung etwas früher treffen und seine Umgebung netterweise auch davon in Kenntnis setzen können

Meine Meinung
Ich liebe dieses Buch! Ich habe zwar wahrscheinlich so langsam wie noch nie gelesen habe (und das obwohl es mir so gefallen hat), aber trotzdem war es leicht zu lesen. Ich bin begeistert, was der Autor Jonas Jonasson für skurrile Ideen hat und ich finde seinen Schreibstil absolut klasse.
Das Buch ist abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit geschrieben. Der Leser erfährt so also einerseits, was Allan gerade im Moment erlebt und auf wen er bei seiner Reise trifft, aber auch, was er bis zu seinem hundertsten Geburtstag alles erlebt hat. Es kommen diverse Staatsoberhäupter vor, die Allan kennen lernt. Ich habe mal nachgesehen und Jonas Jonasson hat sich (zumindest) bei den Staatsoberhäuptern an die wahren Begebenheiten gehalten. Also wann sie im Amt waren. Das fand ich super. Im Gegensatz zu so manchen anderen Geschehnissen, die einfach nicht stimmen können, war es sehr erfrischend, dass an der Geschichte auch etwas wahr ist.
Allan Karlsson ist so ein liebenswerter Schwede. Ich habe ihn gleich in mein Herz geschlossen, auch wenn er manchmal etwas unüberlegt handelt. Aber gerade das macht ihn aus. Er ist mit seinem Leben und den Entwicklungen soweit ganz zufrieden. Auch mit seinen hundert Jahren ist Allan noch sehr fit. Es ist unglaublich, was er alles erlebt hat. Auf seiner Reise lernt er sehr interessanten Menschen kennen und besonders der Teil der Geschichte, welcher in der Gegenwart spielt, hat mir sehr gefallen. Die Figuren sind alle so kurios.
Der Roman enthält sehr viel Situationskomik und Wortwitz, sicher. Aber er scheint mir auch eine Botschaft zu vermitteln, nämlich das Leben leicht - und nicht zu ernst- zu nehmen, es zu entschleunigen. Wir leben in einer Zeit, wo immer alles noch schneller, noch besser, noch effizienter, noch jugendlich-dynamischer... sein soll. Dieser Roman ist eine Art Anti-Buch. Die Figuren lassen sich alles andere als vom Leben hetzen, sie haben sich in der Vergangenheit oft dem normalen Leben entzogen, selten versucht, bewusst und mit viel Einsatz etwas zu erreichen und haben am Ende alles bekommen und oft mehr, als sie zu hoffen wagten. Die Figuren stolpern ausnahmslos zufällig in die nächste Situation. Sie machen selten längerfristige Pläne, sondern agieren entsprechend der augenblicklichen Situation und sind bereit, die Dinge und Personen so zu akzeptieren, wie sie in dem Moment nun einmal sind. Das Buch sagt m. E.: Öffne Dich dem Wunder des Lebens. Genieße das Leben (auch indem Du seine Skurrilität erkennst und akzeptierst). Gleichzeitig führt es, mit leichter Hand gezeichnet, die Absurdität der politischen Ereignisse des 20.Jahrhunderts und der "wichtigen politischen" Personen dieser Zeit vor.

Autor:  Jonas Jonasson
Titel: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
Originaltitel: Hundraåringen som klev ut genom fönstret och försvann
Genre: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: August 2011
Verlag: btb
416 Seiten
ISBN: 978-3570585016

Ich kann also nur empfehlen es zu lesen, oder zu hören. Denn ich bin auch ein riesen Fan wenn mir etwas vorgelesen wird. Dabei kann man so schön entspannen und der Geschichte lauschen. Weitere Hörspiele findet man auch bei audible und man kann sogar 30 Tage kostenlos testen. Dort habe ich zum Beispiel auch das zweite und dritte Buch von Shades of Grey gehört.

Was haltet ihr von diesem Buch? Das gibts ja auch schon als Film.
Bis Bald eure Lisa.

Donnerstag, 23. Juni 2016

Blind Book Verlosung

Heute gibt es etwas ganz verrücktes, ihr wisst nicht was für Bücher es zu gewinnen gibt. Ihr bekommt nur einige Anhaltspunkte um zu sehen ob ihr Paket 1 oder Paket 2 gewinnen wollt.

Paket 1


Damit ihr nicht ganz ohne Informationen dasteht gebe ich euch einige Anhaltspunkte  damit ihr natürlich wisst was euch erwartet.

Das erste Buch im Paket:
Schmunzelroman
Altweibersommer
Tagebuch
Elefanten im Schrank

Buch Nummer 2:
Katz und Hundespiel
Lebensweisheiten
Urkomisch



Das zweite Paket ist mehr für die Verliebten und die die auf Romantik stehen.

Das erste Buch ist:
Sex und Gras
Teenyliebe
College in Amerika
Nerd und Foodballstar

Im zweiten Buch geht es um:
Sexsucht
Verwechslung
Liebe auf den ersten Blick
Rettung


War etwas für euch dabei? Wenn ja schreibt in die Kommentare welches Paket ihr gerne gewinnen wollt, näheres zu den Teilnahmebedingen seht ihr unten.


Was musst du dafür tun?

  • Kommentiert den Beitrag. Ein “Ich hüpfe in den Lostopf” reicht mir allerdings nicht. Lasst euch was nettes einfallen.
  • Werdet Leser meiner Seite, denn es ist ein Dankeschön an meine Leser.
  • Bitte gebt eure E-Mail Adresse mit an, damit ich euch direkt kontaktieren kann, falls ihr gewonnen habt.
  • Ein Like auf Facebook wäre auch nett. Warum? Nur so kriege ich noch mehr tolle Sachen zum Verlosen.
Bedingungen
  • Wohnhaft in Deutschland, Österreich oder der Schweiz
  • 18 Jahre oder Einverständniserklärung eurer Eltern.
  • Das Gewinnspiel geht bis zum 03.Juli.2016
Das Rechtliche
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Keine Barauszahlung des Gewinns möglich
  • Änderungen vorbehalten

Dienstag, 29. März 2016

Meine Buchmesse


Monate - und Wochenlang habe ich mich auf die Leipziger Buchmesse gefreut, nun liegt diese leider bereits wieder hinter mir. Selbstverständlich möchte ich euch wie immer meine schönsten Momenten und tollsten Begegnungen zeigen.
Also, früh aus den Federn, ab zum Hauptbahnhof und dann in die Messehallen. Schon morgens strömten Massen an Buchliebern in die Glashalle. Für mich immer schön zu sehen, dass wir Buchliebhaber immer noch so ein großes Volk sind.Vorgenommen hatte ich mir für diesen einen Tag nichts. Ich wollte mich einfach treiben lassen und schauen, was es zum Entdecken gibt.
Angefangen habe ich in der Comic/Mangahalle. Schließlich sieht man selten so viele bunt verkleidete Menschen auf einem Haufen - es sei denn es ist Karneval. Kunstvolles, Kreatives und Kurioses - hier war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Wobei die Stände eigentlich fast uninteressant waren, im Vergleich zu den ausgefallenen Kostümen der Besucher.
Ich muss aber sagen, dass die Buchmesse für mich letztes Jahr irgendwie viel schöner war. Lag vielleicht auch daran, dass ich dort das erste Mal bei der Leipziger Buchmesse war.






Freitag, 26. Februar 2016

Leipziger Buchmesse - Ich bin dabei.

Die Leipziger Buchmesse kommt in langsamen Schritten auf uns zu und ich freue mich sehr darauf.
Es wird meine zweite Buchmesse sein. In der Buchblogger-Szene bin ich ja noch nicht soooo lange. Und trotzdem habe ich wirklich eine Akkreditierung bekommen. Ich werde mit meiner Schwester am Donnerstag, also dem ersten Messetag, nach Leipzig fahren. Ich war nämlich letztes Jahr am Samstag da und da war die Hölle los. Deshalb wollen wir dieses Jahr früher hin.
Die Anreise ist diesmal auch unkomplizierter bzw müssen wir nicht so  lange fahren und können frei entscheiden wann wir wieder nach Hause wollen, denn nun lebe ich ja in Magdeburg und das erleichtert einiges.


Nun würde ich gerne von euch wissen, ob und wann ihr auf der Buchmesse in Leipzig seid. Vielleicht seid ihr am Donnerstag auch in Leipzig und es findet sich die Zeit für ein persönliches Treffen. Ich würde mich wahnsinnig darüber freuen, euch liebe Bloggerkollegen endlich mal persönlich kennenzulernen.

Sonntag, 14. Februar 2016

New in - Bücher über Bücher

Am Donnerstag hat mich ein Paket erreicht mit ganz vielen tollen Büchern und Comics. Diese werde ich euch natürlich nicht vorenthalten und wenn ich sie durch habe auch vorstellen und bewerten.

Angry Birds Comics

Peanuts Comics ( hab ich schon fast alle durch)

Balduini Tapfere und andere Geschichten

James Bond (Trigger Mortis / Das Spiel ist aus)

Das Beste von Tad Williams

Doctor Who ( Silhouette)

Sonntag, 31. Januar 2016

Das Schicksal ist ein Mieser Verräter -Rezension-

Klappentext
„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.








Zum Buch
 Hazel ist 16 und hat Krebs. Mitleid will sie deswegen keinesfalls und die Selbsthilfegruppe, in die sie von ihrer Mutter geschickt, wird geht ihr auch eher auf die Nerven. Dann trifft sie dort Gus. Gus ist anders, er ist klug, frech und sieht toll Vor allem geht er ganz offen mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Und Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Doch die Reise wird ganz anders als erwartet…

Erster Satz
Im Winter meines siebzehnten Lebensjahres kam meine Mutter zu dem Schluss, dass ich Depressionen hatte, wahrscheinlich, weil ich kaum das Haus verließ, viel Zeit im Bett verbrachte, immer wieder dasselbe Buch las, wenig aß und einen großen Teil meiner reichlichen Zeit damit verbrachte, über den Tod nachzudenken.

Meine Meinung
Mit "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist es John Green gelungen, ein fantatisches Buch, nicht nur für junge Leser zu erschaffen. Die berührende Geschichte von Hazel und Gus, die an Krebs erkrankt sind und wissen, dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt. Das Schicksal der beiden wurde auf eine einmalige, wunderschöne und durch und durch herzzerreißende Art und Weise beschrieben, dass ich Rotz und Wasser weinen musste. Schnell habe ich mich mit der jungen Protagonistin identifizieren können und ich ging diesen beschwerlichen Weg gerne gemeinsam mit ihr. Ich habe mit ihr gelacht, geweint und habe mich gemeinsam mit ihr immer mehr in Augustus verliebt. Wie heißt es in dem Buch so schön? "I fell in love the way you fall asleep - slowly and then all at once." - und genauso ist es mir bei diesem Buch ergangen. 

Der Klappentext von Das Schicksal ist ein mieser Verräter hat nicht zu viel versprochen: Dieses Buch hat es geschafft mich während des Lesens zum Lachen und auch zum Weinen zu bringen. Mit einem sehr beklemmenden Gefühl taucht man in das Leben von Hazel ein, erlebt mir ihr gemeinsam sehr schöne aber auch furchtbar schreckliche Momente und hofft, dass sich trotzdem alles zum Guten wendet. Selten habe ich mir nach dem Lesen eines Buches so viele Gedanken über das eigene Leben gemacht.
 "Ich erzählte Augustus die Grundzügen meines Wunders: Als ich 13 Jahre alt war, wurde bei mir Schilddrüsenkrebs im vierten Stadium diagnostiziert. (Ich erzählte ihm nicht, dass die Diagnose drei Monate nach meiner ersten Periode kam, es war wie: Glückwunsch! Du bist eine Frau. Jetzt stirb.)"

Das ist Hazel Grace, 16 Jahre alt und krebskrank. Ihre Behandlung soll nur noch ihr Leben verlängern, geheilt werden, kann sie nicht mehr. Das weiss sie, genauso wie sie weiss, dass es ein Wunder ist, dass sie überhaupt noch lebt. In einer Selbsthilfegruppe, zu der sie eigentlich gar nicht gehen will, trifft sie eines Tages Augustus. Der Krebs hat eines seiner Beine gefordert, aber er ist auf dem Weg der Besserung und obwohl Hazel sich vorgenommen hat, niemandem so nah zu kommen, dass ihn ihr Tod aus der Bahn werfen kann, verliebt sie sich.

John Green hat als Student einige Zeit als Seelsorger in einem Kinderkrankenhaus gearbeitet und beschreibt seine Erfahrungen selbst als herzzerreissend.
Seit dieser Zeit wollte er ein Buch über diese 'Krebs Kinder' schreiben - kein 'Hoffnung, Glaube, Stärke, alles hat auch eine positive Seite etc.- Buch', sondern ein echtes, ein wahres Buch über echte Teenager, echte Eltern, echte Sorgen und Nöte. Greens Hauptcharaktere sind keine Helden, es sind normale Menschen, die versuchen, mit einem vermutlichen Todesurteil umzugehen.

Der sarkastische Humor, den sie dabei an den Tag legen, hat mich - trotz allem - oft schmunzeln lassen. Gleichzeitig gibt es Passagen in diesem Buch, die einen auch noch nach dem Lesen der letzten Seite beschäftigen werden, es gibt Sätze, die vielleicht für immer bei einem bleiben und es gibt Abschnitte, bei denen man schlicht Rotz und Wasser heult.
Was mich dazu bewegt, dieses Buch wirklich zu empfehlen, ist seine Ehrlichkeit.

"Cancer sucks"
Es gibt keine positive Seite am Kotzen oder am ins Bett machen, nichts positives daran, das Augenlicht zu verlieren, das Gefühl zu haben, zu ertrinken, seine eigene Beerdigung zu planen, einen Menschen sterben zu sehen.

Aber obwohl das Buch so ein trauriges Thema hat, so tragisch ist, ist es gleichzeitig wunderschön, lustig, kraftvoll und lebensbejahend. Hazel und Augustus sind Teenager, deren Geschichte einen lange nicht mehr los lässt und die dazu führt, dass man selbst anfängt, nachzudenken - über das eigene Leben, die eigenen Narben, die man auf der Welt hinterlässt, ob es überhaupt wichtig ist, etwas zu hinterlassen und wenn ja, was...

Autor: John Green
Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Originaltitel: The fault in our stars
Genre: Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 01. Mai 2014
Verlag: dtv 
336 Seiten
ISBN: 342362583X

Donnerstag, 21. Januar 2016

Hex Hall "Wilder Zauber" -Rezension-

Klappentext
Sophie Mercer ist eine Hexe. Doch die Sache mit der Magie klappt noch nicht so richtig. Als sie einer Mitschülerin helfen will, endet dies mit derart katastrophalen Folgen, dass ihre Mutter sie an die Hecate Hall schickt, ein Internat für junge Hexen, Gestaltwandler und Feen. Dort teilt sich Sophie ein Zimmer mit der einzigen Vampirin der Schule. Bald nach ihrer Ankunft versucht ein Trio dunkler Hexen, sie für ihren Zirkel zu gewinnen. Und Sophie verliebt sich Hals über Kopf in den traumhaft gut aussehenden Hexer Archer -- den Herzensbrecher von Hecate Hall. Da werden auf dem Campus einige Hexen angegriffen, und der Verdacht fällt auf Sophies Zimmergenossin.









Zum Buch

Sophie Mercer passt nirgendwo wirklich dazu, das liegt vor allem daran, dass sie eine Hexe ist, wie sie von ihrer Mutter erfahren hat. Ihren Vater, dem sie die magischen Kräfte zu verdanken hat, hat sie noch nie gesehen, da sich ihre Eltern vor ihrer Geburt voneinander getrennt haben.
Doch dieses Mal ist Sophie zu weit gegangen. Um einer Freundin zu helfen - oder eben das, was für Sophie einer Freundin am nächsten kommt - hext sie einen Liebeszauber für eben diese herbei. Und der geht schief - gewaltig. Um sich selbst und die Hexenwelt zu schützen, muss Sophie auf die Hecate Hall - eine Highschool für auffällige Zauberwesen. Dort lernt sie zum ersten Mal Wesen ihrer Art kennen: Weiße und dunkle Hexen, Werwölfe und andere Werwesen, Elfen und ihre Zimmergenossin ist ein Vampir mit einem Faible für Pink.
Zu Beginn scheint noch alles in Ordnung zu sein, doch dann werden Anschläge auf andere Hexen verübt und zudem erfährt Sophie auch noch, dass ihr Vater ihr so einiges verschwiegen hat...
Erster Satz

"Filicia Miller hatte sich auf der Toilette zurückgezogen und heulte. Mal wieder."

Meine Meinung
„Wilder Zauber“ ist der erste Teil der Serie „Hex Hall“, in der sich alles um die Hexe Sophie Mercer und ihre Zauberkräfte dreht. Dieser Auftakt hat mich begeistert und überzeugt. Rachel Hawkins schafft es, aus bereits Dagewesenem wie eben „Hanni und Nanni“, „Bibi Blocksberg“ oder auch „Vampire Academy“ eine neue Geschichte zu mischen, die den Leser ab der ersten Seite in ihren Bann zieht. Man bekommt von allem etwas – Magie, Liebe, Mystery, Fantasie – und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Sophies verzweifelte Zauberversuche, die dann doch wieder in einer Katastrophe enden, sind an vielen Stellen einfach nur komisch, dass man sich doch sehr zusammennehmen muss um nicht laus loszulachen.
Über mangelnde Spannung kann man sich ebenfalls nicht beklagen. Man erfährt ja bereits im Klappentext, dass Jenna in Verdacht steht, ihre ehemalige Mitbewohnerin Holly getötet zu haben, und direkt auf den ersten Seiten bekommt man weitere Informationen dazu. Dieser Verdacht zieht sich durch das ganze Buch, aber die Autorin hält die ein oder andere unerwartete Wendung für ihre Leser bereit was die Spannung noch weiter erhöht. Nichts ist so, wie es scheint in Hex Hall – das lernt man bereits in den ersten Kapiteln.
Der Schreibstil von Rachel Hawkins war erfrischen, leicht und magisch. Ich konnte kaum aufhören zu lesen, so gefangen war ich.


Autorin: Rachel Hawkins
Titel: Hex Hall "Wilder Zauber"
Originaltitel:
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: Juli 2010
304 Seiten
Verlag Egmont Lyx
ISBN: 978-3-8025-8239-4 
Bände der Reihe (Triologie)
Wilder Zauber
Dunkle Magie
Dämonenbann

Sonntag, 17. Januar 2016

"Am Tag und in der Nacht" von Camilla Macpherson - Rezension -



Klappentext:

London in den vierziger Jahren: Jeden Monat geht Daisy in die Nationalgalerie, um das einzige dort ausgestellte Meisterwerk zu sehen. Diese Momente sind für sie besonders wertvoll, sie geben ihr Kraft in den kriegszerrissenen Zeiten.
Jahre später entdeckt die junge Claire die Briefe, die Daisy damals schrieb. Darin lernt sie eine junge Frau kennen, die allen Konventionen zum Trotz ihren Weg ging. Nach einem schrecklichen Schicksalsschlag findet jetzt auch Claire den Mut, Schritt für Schritt ein neues Leben zu beginnen.

Der hinreißende Roman einer jungen Erzählerin aus England, die Leichtigkeit mit Ernst verbindet und die großen Träume des Lebens kennt.







Zum Buch:

Seit einem schrecklichen Schicksalsschlag liegt Claires Ehe in Trümmern.Es scheint,als könnte sie nie wieder Nähe oder Liebe empfinden.Bis sie eines Tages auf ein kleines Päckchen stößt.
Darin ein siebzig Jahre altes Foto zweier lebenslustiger jungen Frauen und einige Briefe von Daisy. In ihnen erzählt die junge Frau von ihrer Suche nach Lebensmut und Liebe im vom Krieg zerstörten London.Vor allem die wechselnden Gemälde,die die Londoner Nationalgalerie trotz Kriegsgefahr monatlich ausstellt,bringen neue Farben in Daisys Leben.Fasziniert von dem bunten Reigen aus Sorgen,Nöten und Verzweiflung,aber auch aus Mut,Hoffnung und neuen Anfängen folgt Claire Daisys Lebensspuren.Sie findet Parallelen und Unterschiede zwischen damals und heute.
Und entdeckt für ihr eigenes Leben einen neuen Weg.


Der erste Satz:

Genau das hatte Claire immer gewollt.

Meine Meinung:

Die ersten Seiten fand ich sehr interessant und hatte mich gefreut aes lesen zu können .
Doch leider habe ich festgestellt, dass das Buch für mich einfach nur so dahin plätschert und ich
irgendwie nicht so richtig mitgerissen worden bin.Ich habe auch sehr lange zum lesen gebraucht, weil ich mich immer wieder zwingen musste durchzuhalten.
Der Schreibstil ist sehr flüssig doch irgendwie fand ich das Buch nicht so aufregend. 



Autorin: Camilla Macpherson
Titel: Am Tag und in der Nacht
Originaltitel: Pictures at an exhibition
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 16. September 2011
400 Seiten
List Verlag
ISBN: 3548610579

Freitag, 1. Januar 2016

Sie können mir die Freiheit nehmen, aber niemals die Seele...

Montag. Mein Name ist Edward, und ich bin ein Hamster.

Dienstag. Heute kam der Tierarzt. Er hat mich angefasst. Offenbar bin ich eine Frau.

Mittwoch. Doch keine Frau. Ich habe nachgesehen.

Donnerstag. Habe heute beschlossen, das Rad nicht mehr zu benutzen.

Freitag. Sie können mir die Freiheit nehmen, aber niemals die Seele …


Dies ist das Tagebuch von Edward dem Hamster. Es wurde eines Tages auf einen Flomarkt gefunden, ohne dass man mehr über den Verbleib des Verfassers weiß.
Aber dieses Buch bietet uns Einblicke in die geheime Welt der Gedanken und Gefühle eines Hamsters.
Denn jeden Tag erleidet er ein und das selbe Schicksal: Körner, Rad, Wasser…Körner, Rad, Wasser.
Irgendwann fängt wohl jeder dann an zu philosophieren, auch so ein Hamster.






"In seinem erschütternden Tagebuch beschreibt

Edward sein Dasein zwischen Käfigstäben und Futternapf – wie er plötzlich dem Hamsterrad

entkommt und sich auf das Abenteuer Leben einlässt.… Ein Ereignis!"










Was ist dieses Büchlein? Auf kaum einmal 89 Seiten lernen wir einen kleinen Hamster kennen, der sein doch sehr kurzes Leben in einem Käfig verbringt. Und doch ist er voller philosophischer, schwerer und tragender Gedanken, denen er in seinem Tagebuch freien Lauf lässt.
Auf der einen Seite bringt einen dieses Buch zum Schmunzeln, auf der anderen Seite erlebt man hier eine ganz eigene Tragik und Dramatik und vor allem Nachdenklichkeit.
Man lernt wie das Leben eines Hamsters aussieht.
Mit seinem Bewusstsein führt uns Edward vor Augen, wie trostlos das Dasein eines Haustieres ist und wie wir Menschen damit umgehen.







Autor: Miriam Elia und Ezra Elia
Verlag: Fischer
Website: www.fischerverlage.de/
Preis: 8,00 €
Seiten: 89 Seiten






Dieses kurzweilige Büchlein ist unterhaltsam und nachdenklich zugleich.
In kurzen prägnanten Sätzen zeigt uns Edward seine doch recht trostlose Welt.



Freitag, 25. Dezember 2015

Eine französische Lesefreude

Als ich den Bücherladen meines Vertrauens betrat und nichts ahnend durch die Gänge schlich sah ich ein tolles Buch namens “ Das Lächeln der Frauen” von Nicolas Barreau und es war Liebe auf den ersten Blick. Dieser Roman verspricht vieles und hält auch vieles: Zumindest bei mir ist der Titel auch zur Beschreibung geworden und ich habe es in nicht einmal 5 Stunden durchgelesen. Was schon für sich spricht, finde ich.




Übersetzung: Aus dem Französischen von Sophie Scherrer
Ausstattung: Taschenbuch, 336 Seiten
Erscheinungsdatum: April 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492272851
ISBN-13: 978-3492272858
Preis: € 9,99 [D]

Kurzbeschreibung: Es gibt keine Zufälle! Davon ist Aurélie, die nach dem Tod ihres Vaters dessen Restaurant Le Temps des Cerises übernommen hat, überzeugt. An jenem verhängnisvollen Freitag im November, als Aurélie so unglücklich ist wie nie zuvor, fällt ihr in einer Buchhandlung ein Roman mit dem Titel Das Lächeln der Frauen ins Auge. Verwundert stößt sie auf einen Satz, der auf ihr eigenes kleines Restaurant verweist. Nach der Lektüre der ganzen Geschichte will Aurélie plötzlich nicht mehr sterben. Eines aber will sie unbedingt - den Autor dieses Romans kennenlernen, der ihr, davon ist sie überzeugt, das Leben gerettet hat, ohne dies auch nur zu ahnen. Sie möchte sich bedanken und ihn in ihr kleines charmantes Restaurant einladen, das er ja offensichtlich bereits zu kennen scheint. Doch ihr Wunsch erweist sich als schwieriges, ja fast unmögliches Unterfangen. Alle Versuche, mit dem scheuen Autor über seinen französischen Verlag in Kontakt zu treten, werden von dem bärbeißigen Lektor André abgeblockt, der ihre enthusiastischen Briefe nur widerwillig weiterleitet. Doch Aurélie gibt nicht auf, und als eines Tages tatsächlich eine Nachricht von dem zurückhaltenden Schriftsteller in ihren Briefkasten flattert, kommt es zu einer ganz anderen Begegnung, als sie es sich vorgestellt hat …

Meine Meinung: Eigentlich war ich noch nie der Leser von romantische Liebesromanen, schon gar nicht die in Frankreich spielen. Aber ich wurde durch Nicolas Barreau eines Besseren belehrt. Obwohl das Ende der Geschichte vorhersehbar war und schon fast Klischeehaft war, war es doch eine Freude dieses Buch zu lesen.